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Pappellaub
Sommer hat mit leichter Hand Laub der Pappel angenäht. Unsichtbarer Schauder ist windlos auf die Haut gesät. Zuckt wie Schatten Vogelbalg, Spötterbrust, als winzger Strich: Ach, schon wird es Überfall, wie sie blätterhin entwich! Luft, die unterm weichen Flug kurzer Schwinge sich gerührt schlägt wie blaue Geissel zu, die, die dumpfe Stille führt. Grüne Welle flüstert auf, Silbermund noch lange spricht, sagt mir leicht die Welt ins Ohr, hingerauscht als Ungewicht. |
Schreiben
Papier, auf dem sich leichter Wind niederläßt. Unbedachte Linien: Wellen eines Wassers, das die Hand aus der Luft schöpft, Worte auf meinem Tisch wie Liebespaare, Körper von Pflanzen. Papier, wie schönes Wetter, drauf zu schreiben, vergeßlich wie das Glück, Girlande, welkend umgehängt der Gegenwart des Todes. ![]() |
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